Zwischen Juli 2018 und Mai 2019 wurde das ZIM-Programm evaluiert. Das Programm wurde 2008 ins Leben gerufen und hat sich mit seinen drei Fördersäulen (Einzelprojekte, Kooperationsprojekte, Netzwerke) und einem jährlichen Fördervolumen von rund 500 Mio. Euro zu einem wesentlichen Pfeiler der deutschen Innovationspolitik entwickelt.

Die Ergebnisse der Evaluierung wurden nun vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht.
 
Seit Juli 2008 bis einschließlich Juni 2018 wurde für rund 40.500 FuE-Projekte ein Fördervolumen von 5,5 Mrd. Euro mit einem Projektvolumen von mindestens 10,3 Mrd. Euro bewilligt. Von den Zuwendungen gingen 3,4 Mrd. Euro an Unternehmen, die insgesamt mindestens 8,3 Mrd. Euro investierten.

In den beteiligten Unternehmen wurden in dem Zeitraum über 208.000 FuE-Mitarbeiter in ZIM-Projekten eingesetzt.

Die zentralen Aussagen der Evaluierung sind:
◾Erstförderquote befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau (42 Prozent)
◾Ergebnisse deuten auf positive Effekte der ZIM-Förderung auf die FuE-Impulse in den geförderten Unternehmen hin
◾ZIM wirkt derzeit stärker in die Tiefe als in die Breite
◾ZIM hat positive Effekte auf das Kooperationsverhalten der Unternehmen und Forschungseinrichtungen
◾ZIM-Förderungen wirken über die geförderten Unternehmen hinaus
◾ZIM spricht weniger junge Unternehmer an
◾ZIM-Netzwerke ermöglichen branchenübergreifende Kooperationen und zeigen strukturbildende Effekte

Der umfassende Bericht steht untenstehend zur Verfügung.


Quelle: BMWi