Vogel Strauss

Restaurant zum Vogel Strauss
Januar 2020

Exotische Genüsse im Vogel Strauss

Fleisch vom Strauß und Krokodil auf dem heißen Stein braten – „Genießen in der Region“ zu Gast im Vogel Strauß in Wertheim.
Kurz vor der Innenstadt kommt man auf der Fahrt nach Wertheim durch den beschaulichen Ortsteil Eichel. Neben einer über 1.000 Jahre alten Wehrkirche hat das Dorf noch eine Besonderheit zu bieten – das Restaurant „Zum Vogel Strauß“. In dem früher zu einer Brauerei gehörenden, frisch renovierten Haus, einem der ältesten Gebäude in Wertheim-Eichel, triff t man im Erdgeschoss auf ländliche Gemütlichkeit. Viel Holz gibt dem Gastraum neben dem prasselnden Kachelofenfeuer eine angenehme Wärme und lädt dazu ein, dem Alltag ein, zwei Stunden zu entfliehen.
 
Experimentierfreude bei der Fleischauswahl
Das Besondere des Restaurants ist der 400 Grad heiße Stein, der an den Tisch geliefert wird und auf dem sich die Gäste ihre Speisen selbst zubereiten können. Und besonders sind auch die Fleischsorten, die man hier genießen kann. Neben Rumpsteak, Schweinelachs und Rinderhüfte finden sich hier exotische Dauerbrenner wie Krokodil, Känguru und Strauß. Iberisches Schwein, Bison und Kudu gehören zu den wechselnden Gerichten. Alternativ zur Fleischauswahl finden sich auch viele Salatvariationen oder Meeresfrüchte auf der Speisenkarte.

„Die Qualität der Speisen immer auf einem hohen Niveau zu halten ist oberstes Gebot.“ - Lukas Leutner, Inhaber

 
Konzept des Vorgängers verfeinert
Seit neun Jahren servieren Lukas Leutner und seine Frau Stella diese nicht alltäglichen Fleischsorten in ihrem Restaurant. Der gelernte Restaurantfachmann konnte nach seiner Ausbildung im Wertheimer Restaurant „Baunachshof“ und vierjähriger Bundeswehrzeit dem Angebot den „Vogel Strauß“ zu übernehmen nicht widerstehen. 40 Sitzplätze sind die ideale Größe, um auch Familien- und kleine Firmenfeiern ausrichten zu können. Ehefrau Stella unterstützte ihn bei dieser Entscheidung und mit ihrem BWL-Studium ist sie die perfekte Ergänzung im Strauß-Team. Sein Vorgänger habe die Idee mit dem heißen Stein von einer Gastromesse mitgebracht, berichtet Leutner, „und wir haben das mit kleinen Änderungen so weitergeführt“. Und der Erfolg gibt ihnen Recht.
 
Stella Leutner: „Wir haben nicht nur das Restaurant sondern auch viele Stammgäste übernommen. Bei uns ist jeder sein eigener Koch“, sagt sie und meint damit, dass jeder Gast die Garstufe seines Fleisches von „rare“ bis „well done“ selbst in der Hand hat. Trotz heißem Stein und selbst gebratenem Fleisch braucht aber auch der „Vogel Strauß“ einen Küchenchef und das ist im Hause Leutner Mama Margarete. Seit 30 Jahren wirkt die gelernte Köchin im Restaurant und hat noch so einiges vom Vorgänger im Repertoire. Besonders die Salatsoßen oder der Kräuterquark zu den Ofenkartoffeln sind sehr beliebt und die Rezepturen ein wohlgehütetes Geheimnis. Abwechselnd unterstützen sie in ihrem Reich sechs Aushilfen beim Portionieren der ausgefallenen Fleischsorten, beim Dekorieren von Salaten oder beim Braten der Gambas und Tintenfische.

Stella und Lukas Leutner.

+ 4

Fleischvariationen vom Spieß.

Kontinuierliche Frische und Qualität
„Die Qualität der Speisen im ‚Vogel Strauß‘ immer auf einem hohen Niveau zu halten ist oberstes Gebot“, sagt Lukas Leutner. Er fährt stets selbst zum Großmarkt, um die Frische der Produkte fühlen, riechen und schmecken zu können. Neben skandinavischem Elch stehen in der Winterzeit auch Hirsch, Reh und Wildschwein aus den Wäldern rund um Eichel auf der Karte. Wenn es dann langsam wieder mit den Temperaturen bergauf geht in Wertheim, der nördlichsten Stadt Baden- Württembergs, dann ist Biergartenzeit. Im neu hergerichteten Außenbereich, den der handwerklich begabte Vater Damian Leutner maßgeblich mitgestaltet hat, können dann die für 2020 geplanten Fleischneuheiten wie Wasserbüffel und Galloway-Rind genossen werden.
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