Neues Tor

Februar 2020

Vielfalt unter einem Dach

Hier ist Vielfalt angesagt: ob schwäbisch rustikal oder frisch und modern: Genießen in der Region zu Gast im Hotelkomplex „Neues Tor“ in Bad Wimpfen.
Wo früher ein Bierdepot der ehemaligen Heilbronner Cluss Aktienbrauerei sowie eine Bar und ein italienisches Restaurant waren, befindet sich heute der Hotelkomplex „Neues Tor“ unter anderem mit seinem Restaurant Staufers. Direktor ist der aus Hamburg stammende Hotelkaufmann Knut-Philip Möller: „Hier hat Gastronomie eine lange Tradition.“ Die Fertigstellung und der Start des neuen Hotels erfolgte im Oktober 2017. Der Name leitet sich von einem Tor in der mittelalterlichen Stadtmauer ganz in der Nähe ab. Der Direktor, sein Stellvertreter Julian Knuth sowie Küchenchef Simon Waldmann und dessen Stellvertreter David Schmid sind seit der Eröffnung dabei. Großer Wert wird auf das Zusammenspiel von Service und Küche gelegt. „Wenn der Kunde sich wohlfühlt, zufrieden ist, sind wir es auch,“ meint Möller. Der Service  – hier sind etwa zwölf  engagierte Mitarbeiter im Einsatz – sei ebenso hochwertig wie das, was die Köche zaubern.
 
Schlemmen und Genießen
Eine reichhaltige, vielfältige Gastronomie erwartet den Gast sowohl in der Schlotzerstube als auch im Restaurant Staufers. Auf der Speisekarte der Schlotzerstube – das alemannische Wort für schlecken und schlemmen heißt schlotzen - finden sich rustikale, schwäbisch orientierte Gerichte, wie zum Beispiel ein deftiger Braten, aber auch vegane und vegetarische Spezialitäten, wie Flammkuchen mit Ziegenkäse, Maronen, Birnen und Waldblütenhonig.

"Gutes bewahren und dennoch offen für Neues sein" - Simon Waldmann, Küchenchef

Das Führungsteam (v. l.), Julian Knuth, stellv. Direktor/Simon Waldmann, Küchenchef Knut-Philip Möller, Direktor. Nicht im Bild ist der stellv. Küchenchef David Schmid.

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Das Restaurant Staufers kommt in einem zeitlosen Look daher. Es präsentiert eine lokal-regional orientierte Küche mit Gerichten wie zum Beispiel Donald Russell Lammrücken mit Portwein-Rosmarin-Jus, Bohnen-Kräuter-Ragout und hausgemachten Kartoffelkrapfen. Wie Chefkoch Simon Waldmann verrät, er-hält jeder Gast bei einem Gericht vorweg ein „Amuse-gueule“ – einen Gruß aus der Küche – als Appetithappen. Sowohl in der Schlotzerstube wie auch im Staufers werden spezielle Brotsorten der Qualitäts-Bäckerei Hirth zu den Menüs gereicht. Etwa Gänseschmalzbrot, schwarze Baguettes, dazu Butter und ein hausgemachter Dip. Die Speisekarte listet feine angesagte Gerichte auf. Dazu entsprechende Vorspeisen, Vorsuppen oder ein Sorbet. Auch hier stehen für Veganer und Vegetarier Alter-nativen bereit. Außerdem bietet die Hotelbar eine attraktive Auswahl an Wein, Cocktails, vielen anderen Getränken, internationale Snacks sowie Leckerbissen und in der Brunnenstube - ein edel eingerichteter Raum für Tagungen, private Feiern und Weinproben, gibt es für geschlossene Gesellschaften die Möglichkeit zum Showkochen in der offenen Küche. Auch eine Terrasse mit Außenküche sowie   Josper-Grill/BBQ-Grill und rund 140 Sitzplätzen lädt zum Verweilen ein.
 
Schlagkräftiges Team
In der Genuss-Werkstatt laufen die Bestellungen zusammen. Sie bietet Arbeitsplätze für derzeit 16 Köche, darunter zwei Azubis. „Gutes bewahren und trotzdem offen für Neues sein“, lautet das Credo des Chefkochs und seines Stellvertreters David Schmid. Beide haben in verschiedenen Unternehmen gelernt und im Laufe der beruflichen Karriere in renommierten Häusern einen Schatz an Erfahrungen gesammelt. Simon Waldmann sagt über sich: „Bei meiner Oma habe ich schon immer zugeschaut, wie sie gekocht und gebacken hat. Ein Schulpraktikum hat mich dann schließlich im Wunsch bestätigt, Koch zu werden. Jetzt ist Kochen, die Gastronomie, meine Leidenschaft.“ Und er fügt hinzu: „Die Arbeit muss Spaß machen.“ Nach der Ausbildung arbeitete er ein Jahr lang in der Schweiz in einem 2-Sterne-Restaurant sowie vier Jahre im Heidelberger Schloss. Sein Kollege David Schmid machte eine Ausbildung als Bäcker und Koch und war ebenfalls im In- und Ausland tätig.
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