Haus Nicklass

März 2020

Zwei Häuser, eine Philosophie

In der Ortsdurchfahrt von Ingelfingen ist das Haus Nicklass kaum zu übersehen. Die markante Fassade mit dem runden Turm sticht sofort ins Auge. In der Parallelstraße, wenige Schritte entfernt, steht das zweite Haus mit dem Weinstüble. „Genießen in der Region“ zu Gast im Hotel Restaurant Haus Nicklass in Ingelfingen.
Im Weinstüble begann die Unternehmensgeschichte. „Die wurde 1951 von unseren Großeltern eröffnet“, er- zählt Michael Nicklass, der mit seiner Schwester Ursula van den Berge heute den Betrieb in 3. Generation leitet. Das Familienunternehmen hat sich in den  folgenden Jahrzehnten so gut entwickelt, dass zur Jahrtausendwende das zweite Haus eröffnet wurde. Heute bietet das Haus Nicklass zwei Restaurants, mehrere Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie 60 Hotelzimmer. Eine Besonderheit ist der große Wellnessbereich mit Innen- und Außenanlagen. Auf insgesamt 500 m2 erwarten die Gäste eine finnische und eine Tannenzäpfle-Sauna im Blockhaus, ein osmanisches Dampfbad, ein Soleheilstollen, Whirlpool und Jacuzzi. Dazu  kommt noch ein Pool im Freien. „Wir bieten den Gästen damit in unserer Hotelkategorie ein sehr gutes Wellnessangebot“, sagt Michael Nicklass.
 
Qualität und hochwertige Zutaten  
Für die regionalen Unternehmen ist das Haus eine feste Größe in ihrer Planung für  Tagungen und Gästeübernachtungen. Am Wochenende überwiegen die privaten Gäs- te. Besonders im Sommer ist die Lage am Kocher-Jagst-Radweg ein Pluspunkt. Das ganze Jahr über kommen aber viele Fans der  traditionellen, bodenständigen Küche in die  beiden Restaurants. „Die Weinstube ist eher das traditionelle Lokal, das Restaurant Lichteneck im Haupthaus führen wir als zeitloses Restaurant“, erklärt Michael Nicklass die  feinen Unterschiede, auch im Ambiente. Die Speisekarte orientiert sich in beiden Häusern an guten kulinarischen Traditionen mit Qualität und hochwertigen Zutaten. Mit Themenwochen werden saisonale Akzente gesetzt.  „Unsere Gäste warten schon auf bestimmte Themen“, sagt Michael Nicklass.
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Besonders die Themenwochen sind bei den Gästen beliebt.

Das Jahr beginnt mit „Pfannkuchenwochen“, wenn die  Gäste nach den Feiertagen wieder Lust auf  einfachere Gerichte haben. Wenn „Omas Gerichte“ auf der Karte stehen, werden Klassiker wie Leber mit Kartoffelpüree, Nierle oder  auch Kutteln serviert, die heute kaum noch  jemand selbst zu Hause zubereitet. Auch  Spezialitäten wie Wildschweinbäckchen und Eglifilet bringen Abwechslung ins Menü. Im  Frühjahr rücken Bärlauch, Kräuter und Kartoffeln in den Mittelpunkt. Und so hat übers  Jahr jeder Monat seine eigenen kulinarischen  Schwerpunkte. Eine für Hohenloher Verhältnisse eher exotische Spezialität hat  inzwischen auch ihre treuen Anhänger gefunden, verrät Michael Nicklass. Der berühmte „Saumagen“ wird bei  der Pfälzer Themenwoche  nach dem Originalrezept  seiner Großmutter Rosa  zubereitet, die aus der Pfalz  stammte.
 
Langjährige Mitarbeiter
Insgesamt 30 Mitarbeiter und  fünf Auszubildende sind für das  Wohl der Gäste im Einsatz und außer- dem natürlich der Chef und die Chefin. Stolz ist Michael Nicklass darauf, dass viele der  Mitarbeiter schon lange dabei sind. „Wir  haben vier Köche, die auch hier bei uns gelernt haben. Wir versuchen die Mitarbeiter  zu binden.“ Dazu gehört für ihn ein offener  Umgang, bei dem auch Probleme nicht unter den Tisch gekehrt werden. „Man kann in dieser Branche die Mitarbeiter halten,  wenn man versucht, eine gute Atmosphäre  zu bewahren. Dazu gehört auch, dass man  eventuelle Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten immer gleich klärt.“ Dieses  Führungskonzept scheint zu funktionieren.
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