Geniesserbahnhof

Genießen in der Region - Duka's Bahnhof
November 2019

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Die Bahnstrecke durch das idyllische Jagsttal ist schon seit vielen Jahren stillgelegt. Im Bahnhof von Schöntal ist jedoch vor zwei Jahren neues Leben eingezogen und die Gäste machen hier gerne Halt. Genießen in der Region zu Gast in Duka’s Bahnhof in Kloster Schöntal.
Auch wenn sie heute mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad kommen: Der Bahnhof, der heute den Namen Duka’s Bahnhof trägt, ist Ziel von Genießern aus der Region und noch weit darüber hinaus. Der Mann, der die neue Location an der alten Bahnstrecke ins Leben gerufen hat, heißt Dukagjin Sejfijaj. „Sagen Sie Duka“, meint er gleich zur Begrüßung. Etwas kompliziert ist sein Name ja schon. Aber unter dem Rufnamen Duka hat ihn seine gastronomische Karriere schon um die halbe Welt geführt.
 
Vielfältige Möglichkeiten
Der gebürtige Kosovare wuchs in Ilsfeld auf. „Ich bin schon als kleiner Bub bei der Mutter und Oma in der Küche gestanden und habe zugeschaut“, verrät er. Nach einer Kochausbildung im Inselhotel in Heilbronn ging es nach Dubai, Ludwigsburg, Tirol und wieder zurück ins Ländle nach Stuttgart und Jagsthausen. Als Chefkoch leitete er die Küche im Roten Schloss.
 
2015 eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant, den Ochsen in Jagsthausen. Zwei Jahre später kam das Angebot, ein paar Kilometer weiter in Schöntal den Bahnhof zu übernehmen. Dukagjin Sejfi jaj überlegte nicht lange. Das neue Lokal passte noch etwas besser und bot vielfältige Möglichkeiten. Das Ambiente im und um den Bahnhof ist einzigartig. Gegenüber liegt das berühmte Kloster, der Kocher-Jagst-Radweg bringt viele Gäste ins Tal und das Bahnhofsgebäude selbst hat einen ganz eigenen Charme. Durch einen maßgeschneiderten Um- und Ausbau wurde das Maximum an Platz herausgeholt.
 
Der Gastraum innen bietet 42 Plätze, die große Terrasse im Sommer noch weitere 72 Sitzplätze draußen, direkt an den alten Gleisen. An sie erinnert noch ein alter Bahnwaggon als malerische Kulisse.
 
Leidenschaft und gute Laune
Umgeben von so viel modernisierter Nostalgie ist die Speisekarte aber äußerst zeitgemäß und spiegelt die Philosophie des Küchenchefs. „Liebe, Passion und Leidenschaft“ nennt Duka als Devise. Dies gilt den Zutaten ebenso wie der Kreation der Gerichte. „Die Gäste bekommen die Leidenschaft auf dem Teller zu spüren“, betont er.
 
Und auch die Stimmung aller Beteiligten spielt eine zentrale Rolle. „Es ist wichtig, dass alle gut gelaunt sind und ein gutes Betriebsklima herrscht. Das gibt eine gute Aura.“ Ganz nach dem Lebensmotto eines seiner Chefs während der Lehrjahre im Ausland: „Happy cook, happy food.“ Und mit welchen Gerichten werden die Gäste jetzt glücklich gemacht?
 
Die Speisekarte greift immer die Zutaten der Jahreszeit auf. Im Herbst reicht das Spektrum vom „Duett von gegrillter Jakobsmuschel und Black-Tiger-Garnele“ und „Gebratenen Serviettenknödeln in Pfifferlingrahm“ über den klassischen Zwiebelrostbraten bis zum „Im Aprikosen-Mantel gegarten Lachsfilet mit Basilikumtagliatelle“.
 

 

Dukagjin Sejfijaj hat eine lange gastronomische Karriere.

Abwechslung und Vielfalt
„Meine Küche ist regional, saisonal, aber auch international“, erklärt der Chef. „Ich präsentiere meine eigene Handschrift. Soweit möglich verwenden wir Zutaten aus der Region. Alles bekommen wir hier natürlich nicht. Da achte ich aber auch auf gute Lieferanten. Wir machen auch Spezialitätenwochen zum Beispiel mit Hummer. Hier in der Gegend macht sonst kaum jemand Hummer.“
 
Vegetarier und Veganer dürfen sich im Bahnhof aber auch wohlfühlen. Die Karte bietet für alle etwas. Und wer die Überraschung liebt, kommt im Herbst und Winter beim Überraschungsmenü auf seine Kosten. „Wir sind sehr glücklich hier sein zu dürfen“, strahlt Dukagjin Sejfijaj. „Unser Restaurant hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben viele Stammgäste aus dem Raum Heilbronn, Würzburg und Ludwigsburg.
 
Auch Familienfeiern finden bei uns statt.“ Bei regionalen Firmen hat sich die besondere Location ebenfalls herumgesprochen. Events können je nach Jahreszeit mit Programm im Freien ergänzt werden.
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