Seine Bitterstoffe geben dem Bier sein typisches Aroma. Als Thomas Wachno, ausgebildeter Brauer und Mälzer bei Häffner Bräu in Bad Rapppenau einen kurzen Meinungsbeitrag über Hopfenstopfen las, kam er auf die Idee Hopfen selbst anzupflanzen und eine neue Biersorte zu kreieren.

Nachdem er sein erstes Craft Beer ausprobiert hatte, wollte er sein kleines Experiment weiterführen. Wachno braute weitere Biere, gab sie Freunden zum Probieren und dachte tatsächlich, er habe etwas ganz Neues erfunden. Allerdings wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es Craft Beer schon gibt. Letztendlich kam es darauf aber nicht an. Er bestellte sich irgendwann Citra-Hopfen aus den USA und braute damit einen ganzen Sud.

Sein Citra Ale wurde über den ProBier Club deutschlandweit bekannt. Heute ergänzen sein Citra Ale, Incredible Pale Ale und Comet IPA sowie wechselnde saisonale Sorten das Häffner-Sortiment und gehen deutschlandweit unter dem Label „Hopfenstopfer“ an den Start. Auch mehrere Preise konnten in den vergangenen Jahren gewonnen werden, wie erst kürzlich eine Platin-Medaille und die Auszeichnung bestes IPA für das West Coast IPA „It’s Doomsday“ beim „Meininger´s International Craft Beer Award“. So wurde aus einem kleinen Experiment eine der bekanntesten deutschen Craft Beer Marken.