IHK + Region

09. August 2021

Regionale Industrie

2020 im Minus – 2021 deutlich positiver.
Die Corona-Pandemie traf die Industrie im IHK-Bezirk Heilbronn-Franken im Jahr 2020 mit voller Wucht und sorgte für eine rückläufige Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung. Die aktuelle Tendenz stimmt jedoch zuversichtlich.
 
Die 910 Industrieunternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten in der Region Heilbronn-Franken, neben den Regionen Stuttgart und Mittlerer Oberrhein die drittumsatzstärkste Industrieregion im Südwesten, erzielten im Jahr 2020 nach Feststellung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg Gesamterlöse in Höhe von 34,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um minus 4,3 Prozent. Landesweit sanken die Industrieumsätze um 6,3 Prozent.
 
Der Umsatz mit ausländischen Kunden nahm in der Region Heilbronn-Franken um minus 1,7 Prozent ab und erreichte ein Volumen von 17,9 Milliarden Euro. Die Exportquote lag bei 51,6 Prozent. Die Inlandsumsätze fielen um minus 6,9 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Industriearbeitsplätze entwickelte sich im IHK-Bezirk Heilbronn-Franken rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Industriebeschäftigten um 4.769 Personen auf 140.516 im Jahr 2020.

 
Aktuell positiver Trend
Allerdings ist die aktuelle Tendenz wieder deutlich positiver. Konjunkturell stützt die Industrie derzeit sogar die übrigen Branchen. Von Januar bis Mai 2021 erwirtschaftete die regionale Industrie Erlöse in Höhe von mehr als 14,5 Milliarden Euro, ein Plus von 15,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Besonders dynamisch entwickelten sich die Ausfuhren mit einem Plus von 18,8 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro. Die Exportquote beträgt 54,3 Prozent. Auch die Inlandsumsätze spiegeln die allmähliche Erholung wider. Sie kletterten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 um 11,7 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro.

Datenquelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

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