Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben in einer gemeinsamen Erklärung eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die helfen sollen, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Ausbildung abzumildern. Diese gehen von der Unterstützung beim digitalen Recruiting von Auszubildenden, bis hin zu Prämien für Betriebe, die Azubis aus insolventen Firmen übernehmen. Das vereinbarte Paket solle dazu beitragen, „bestehende Ausbildungsverträge zu erhalten und neue Ausbildungsangebote zu ermöglichen", fasst DIHK-Präsident Eric Schweitzer zusammen.
 
„Wir werden den Ausbildungsmarkt genau beobachten und Unternehmen gezielt nach Region, Branche und Betriebsgröße dort unterstützen, wo Ausbildung ohne Hilfe von außen nicht mehr möglich ist", skizziert er die Zielrichtung. „Vor allem für leistungsschwächere Bewerber ist in diesem Jahr die Chance einer Einstiegsqualifizierung wichtig, um schnell in einen Betrieb zu gelangen und möglichst rasch in ein Ausbildungsverhältnis zu wechseln", so Schweitzer.
 
„Die Kammern und Verbände werden zum Beispiel virtuelle Speed Datings ausprobieren, die Kammern ihre Lehrstellenbörsen ausbauen und sich intensiv dafür einsetzen, dass Azubis trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihre Abschlussprüfungen ablegen können."

Die IHK Heilbronn-Franken hat ein digitales Konzept erarbeitet, um ausbildungsinteressierte Jugendliche und Aussteller zum Bewerbungsjahr 2021 zusammenzubringen. Mehr Informationen finden Sie unter www.bildungsmesse-heilbronn.de/index.aspx

Zudem bieten die IHK-Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de und die Handwerkskammer unter www.hwk-heilbronn.de rund 50.000 Ausbildungsplatzangebote für den Ausbildungsstart 2020.