Neuer Schwung für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der EU sowie den USA und Kanada – das ist das Ziel der Transatlantic Business Initiative (TBI), die der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 16. Juni 2021 ins Leben gerufen haben.
 
In einer virtuellen Auftaktveranstaltung wiesen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die vier Präsidenten der Trägerverbände auf die Chancen der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen hin. Zweck der Initiative sei es, die ökonomischen Beziehungen zu den USA sowie zu Kanada zu stärken und zu vertiefen, Interessen und Positionen der deutschen Unternehmen in Bezug auf die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu formulieren und gegenüber der Bundesregierung und der kanadischen beziehungsweise der US-Regierung deutlich zu machen.
 
DIHK-Präsident Peter Adrian unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Netzwerks der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Insbesondere die Auslandshandelskammern in den USA und Kanada sollen in die inhaltliche Arbeit der TBI eng eingebunden werden.
 
Vier Lenkungskreise
Schließlich stehen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Nordamerika aktuell vor großen Herausforderungen: Handelskonflikte, Datenschutz, Marktzugang und Finanzmarktregulierung, aber auch Fragen zu Klimaschutz und Energieeffizienz. Diese Themen sollen in den Lenkungskreisen
  • Handels- und Investitionspolitik,
  • Energie- und Klimapolitik,
  • Daten- und Digitalwirtschaft sowie
  • Unternehmen und Finanzen
behandelt werden. In diese Lenkungskreise bringen sich Spitzenvertreter aus der Wirtschaft aktiv ein.