Darunter unter anderem den stationären Einzelhandel, der das innerstädtische Gesamtbild in vielen Städten und Kommunen der Region Heilbronn-Franken maßgeblich prägt.
 
Viele Wirtschaftssektoren waren zeitweise von einem kompletten Shutdown betroffen und durften nur schrittweise unter Einhaltung strenger hygienischer Vorschriften, wie beispielsweise die Einhaltung eines Mindestabstandes oder das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung wieder öffnen. Laut der dritten DIHK-Blitzumfrage vom 8. Mai rechnen 78 Prozent der stationären Einzelhändler trotz der beschlossenen und umgesetzten Lockerungen mit (deutlichen) Umsatzrückgängen für das Gesamtjahr 2020. Obwohl alle Sortimentsbereiche wieder stationär verfügbar sind, sind die Nachfrage und das Kaufverhalten der Kunden in vielen Bereichen deutlich unter Normalniveau.
 
Zurückhaltender Konsum bereitet Sorgen
Die zurückhaltende Konsumstimmung sorgt bei vielen stationären Einzelhändler für einen hohen Kostendruck, denn die laufenden Fixkosten (Miete, Personal, …) müssen trotz geringerer Umsätze gedeckt werden. Die stationären Einzelhändler sind also darauf angewiesen, dass das Konsumklima schnellstmöglich auf ein hohes Niveau zurückkehrt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Kostenstrukturen der Unternehmen grundlegend verändern und beispielsweise zu Lasten des Personalbedarfs gehen oder eine Welle an Geschäftsschließungen nicht ausgeschlossen werden kann.

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