Diese hochrangige Expertengruppe aus Vertretern von Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und Mitgliedstaaten soll die EU-Kommission bei der Ausgestaltung und Umsetzung der europäischen Industriestrategie beraten. Diese soll nun aufgrund der neuen Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen durch die Corona-Pandemie überarbeitet werden.
 
Angekündigt hatte die Kommission das neue Gremium bereits in der ursprünglich vorgelegten EU-Industriestrategie. Auch der europäische Kammerdachverband Eurochambres wurde in die Gruppe aufgenommen. Das Gremium soll ab jetzt bis Ende Dezember 2024 bestehen und folgt der zuvor zeitlich begrenzt eingesetzten Expertengruppe „Strategic Forum on Important Projects of Common European Interest“, die im November 2019 Vorschläge für die EU-Industriestrategie vorlegte.
 
Ein Schwerpunkt der Arbeit soll auf der Analyse der von der Kommission identifizierten industriellen Ökosysteme und der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur digitalen und nachhaltigen Transformation dieser Systeme liegen. An der Auftaktsitzung nahmen die Exekutiv-Vizepräsidenten Dombrovskis und Vestager sowie Binnenmarktkommissar Breton teil.