Der Bundesrat hat Anfang November entschieden, dass Transportunternehmen ihre Schwertransporte auch weiterhin dort beantragen können, wo sie ihren Firmensitz oder eine Zweigniederlassung haben.
 
Nach massiven Protesten aus der Wirtschaft nimmt die Länderkammer damit ihren gegenteiligen Beschluss vom Frühjahr zurück. Der Bundesrat hatte im April beschlossen, dass für die Beantragung ab 2021 nur noch die Behörde zuständig ist, in deren Bezirk der Transport beginnt oder endet. Viele Transportunternehmen befürchteten dadurch massive regionale Verschiebungen im Antragsaufkommen, die zu Überlastungen einzelner Behörden und Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung führen.