In der Corona-Pandemie steigt die weltweite Nachfrage nach Schutzausrüstung wie Masken rasant an. Für die deutsche Wirtschaft ist das eine große Chance – schließlich stehen die deutschen Unternehmen beim Export von persönlichen Schutzausrüstungen weltweit auf Platz zwei.

Mit Beginn der Corona-Pandemie standen die Zeichen für Exporte von persönlicher Schutzausrüstung aus Deutschland jedoch zunächst schlecht: Deutschland verhängte ein Exportverbot für Schutzausrüstung. Anschließend wurden Ausnahmen von dieser strengen Regelung gestattet. Unter bestimmten Bedingungen (zum Beispiel „Fürsorgepflicht von Unternehmen mit ausländischen Niederlassungen“) waren Ausfuhren möglich.

Eine weitere Lockerung gab es danach mit der sogenannten Ausfuhrgenehmigungspflicht der EU. Danach ist der Handel mit persönlicher Schutzausrüstung innerhalb des EU-Binnenmarktes nun wieder ohne Einschränkungen möglich. Lediglich der Export in Drittstaaten unterliegt einer Genehmigungspflicht der EU. Und auch diese Genehmigungspflicht wurde nun weiter gelockert – und auf Masken, Brillen und Schutzkleidung reduziert. Ein wichtiges Signal für den freien Welthandel, denn viele Länder können persönliche Schutzausrüstung nicht selbst herstellen, benötigen sie aber dringend, um das Coronavirus zu bekämpfen.