Zahl des Monats

14. August 2019

Zahl des Monats: 5,6

5,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fließen in Baden-Württemberg in Forschung und Entwicklung.
Neuer Spitzenwert im Jahr 2017 bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Baden-Württemberg: Rund 27,9 Milliarden Euro wurden in den Forschungsstätten der Wirtschaft, an den Hochschulen und in den öffentlich geförderten FuE-Einrichtungen außerhalb der Hochschulen (Staatssektor) für Sachaufwendungen, Investitionen und personelle FuE-Ressourcen aufgebracht. Im Vergleich zu den letzten Berechnungen für das Jahr 2015 des Statistischen Landesamtes nahmen die FuE-Ausgaben um 23 Prozent zu.

Im Vergleich der Bundesländer sichert sich Baden-Württemberg hinsichtlich der Forschungsintensität mit Abstand den Spitzenplatz vor Berlin (3,4 Prozent), Niedersachsen und Bayern (je 3,1 Prozent). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3,0 Prozent.

Baden-Württemberg untermauert damit seine Spitzenstellung als Innovationsstandort. 28 Prozent der gesamten FuE-Aktivitäten in Deutschland finden mittlerweile in Baden-Württemberg statt. Dabei investiert vor allem der Wirtschaftssektor in die FuE. Insgesamt tätigten Unternehmen im Jahr 2017 Investitionen in Höhe von 23,3 Milliarden Euro in die anwendungsorientierte Forschung.


Quelle: Pressemitteilung „Forschungsintensität in Baden-Württemberg erreicht neuen Rekordwert“ des Statistischen Landesamtes