Der DIHK hatte zu dem Gesetzentwurf Stellung genommen. Einige Änderungsvorschläge des DIHK wurden dabei aufgegriffen. So etwa die Ausführungen zum sog. Validierungscode, der nicht vom Deutschen industrie- und Handelskammertag e.V. generiert wird, sondern von der Industrie- und Handelskammer.
 
Hervorzuheben ist zudem, dass eine Übergangsregelung zu § 34a GewO eingeführt wurde. Das nationale Bewacherregister wird statt zum 1. Januar 2019 erst zum 1. Juni 2019 funktionsfähig sein. Die Erstbefüllung des Registers beginnt nach Information des BMWi gleichwohl in der 45. KW Woche (Erfassung der Gewerbedaten).
 
Die Verschiebung der offiziellen Betriebsbereitschaft des Bewacherregisters hat keine Auswirkungen auf die Inbetriebnahme der USB-DB (Datenbank für Unterrichtungs- und Sachkundenachweise). Diese wird der DIHK den IHKs sowie dem Bewacherregister fristgemäß – wie nach § 34a GewO vorgesehen, zum 31. Dezember 2018, zur Verfügung stellen.

Im Rahmen der Erstbefüllung des Bewacherregisters und des damit einhergehenden initialen Abgleiches der aktiven „Bestands“-Gewerbetreibenden und Wachpersonen werden bereits vor dem neuen Termin Anfragen durch das BWR an die USB-DB erfolgen.