„Mit dem Inkrafttreten der US-Sanktionen am 5. November wird jetzt das iranische Öl- und Gasgeschäft sanktioniert. Für Iran sind diese Sanktionen besonders spürbar, denn das Öl- und Gasgeschäft ist die wichtigste Einnahmequelle des Landes.
 
Die iranische Wirtschaft steht bereits am Rande einer Rezession. Die Wirtschaft dürfte auf absehbare Zeit schrumpfen. Angesichts der hohen Teuerungsrate reduzieren sowohl Haushalte als auch die Privatwirtschaft ihre Ausgaben. Die Handelsbeziehungen werden von den seit dem 5. November geltenden US-Sanktionen im Finanz- und Logistiksektor deutlich betroffen sein.
 
Sehr schwierig gestaltet sich der Zahlungsverkehr, da kaum mehr Banken Geschäfte mit dem Iran abwickeln. Deutsche Unternehmen ziehen sich angesichts der aktuellen Lage vermehrt aus der islamischen Republik zurück und schließen ihre Repräsentanzen.

Das Iran-Geschäft läuft Gefahr, gänzlich zum Erliegen zu kommen. Hier gibt die von der EU geplante Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle) zur Initiierung einer Tauschbörse mit dem Iran leichte Hoffnung. Beispiel: Ein deutscher Maschinenbauer liefert seine Maschine nach Iran. Bezahlt wird er nicht aus Iran, sondern aus Italien von dem Unternehmen, das Erdöl aus Iran bezogen hat.“
 
Im untenstehenden Fact  Sheet finden Sie alle wichtigsten FAQs zu diesem Thema.