„Protektionismus und globale Wettbewerbsverzerrungen sind aktuell leider auf dem Vormarsch. Das G20-Treffen ist eine Chance, die Weichen wieder in die richtige Richtung zu stellen. Mit der Integration von kleinen und mittelständischen Unternehmen in die globalen Lieferketten bis hin zur Digitalisierung stehen drängende Themen auf der Agenda.
 
Diese müssen jetzt aber auch wirklich in Angriff genommen werden. Dafür braucht es eine handlungsfähige Welthandelsorganisation WTO, die aktuell insbesondere von den USA kaum Unterstützung erfährt. Es ist meine Hoffnung, dass die WTO aus Buenos Aires  als Hüterin der Weltwirtschaft wieder gestärkt hervorgeht.
 
Dazu gehört, dass die US-Blockade des WTO-Streitschlichtungsverfahrens aufgehoben wird. Die Europäische Union sollte die Rolle als Treiberin globaler fairer Handelsregeln und freier Markzugänge einnehmen.“