Am 26. Februar 2019 hat die EU-Kommission ihren insgesamt 5. Bericht zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie zur Hochwasserrichtlinie vorgelegt.

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie gibt vor, dass Oberflächengewässer und das Grundwasser bis spätestens 2027 in einen guten Zustand versetzt werden sollen. Dieses Ziel zu erreichen, bewertet die EU-Kommission in ihrem Bericht jedoch trotz zahlreicher bereits ergriffener Maßnahmen als "sehr schwierig".

Der ursprünglich bereits Ende 2018 erwartete Bericht beinhaltet eine Bewertung des Umsetzungsstandes der Richtlinien im Hinblick auf die zweiten Bewirtschaftungspläne für die Einzugsgebiete und die ersten Hochwasserrisikomanagementpläne für den Zeitraum von 2015 bis 2021.

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie gibt vor, dass Oberflächengewässer und das Grundwasser bis spätestens 2027 in einen guten Zustand versetzt werden sollen.

Dieses Ziel zu erreichen, bewertet die EU-Kommission in ihrem Bericht jedoch trotz zahlreicher bereits ergriffener Maßnahmen als "sehr schwierig". Insgesamt lässt sich nach Angaben der EU-Kommission zwar eine langsame Verbesserung der Wasserqualität in Europa feststellen. Dabei sei eine deutlich überwiegende Zahl der Grundwasserkörper in einem guten Zustand, was jedoch für weniger als die Hälfte der Oberflächenwasserkörper gelte.

Hier seien die chemische Verschmutzung sowie zu große Wasserentnahmen weiterhin problematisch. Darüber hinaus bestünden hinsichtlich der Überwachung prioritärer Stoffe innerhalb der EU erhebliche Unterschiede. Die EU-Kommission fordert die EU-Mitgliedstaaten im Ergebnis zu weiteren Maßnahmen auf, um die Gewässerqualität weiter zu verbessern.