Der DIHK hat am 27. März in Colombo seine neue Delegation der Deutschen Wirtschaft feier­lich eingeweiht. Ehrengast unter den 120 geladenen Teilnehmern war der srilankische Minister für Entwicklungsstrategien und internationalen Handel Malik Samarawickrama.

Als neuer Delegierter der Deutschen Wirt­schaft in Sri Lanka tritt Andreas Hergenröther sein Amt an. Der 48-jährige Jurist ist seit zwanzig Jahren für das AHK-Netzwerk tätig. Mit dem neuen Standort in Sri Lanka ist das weltweite Netzwerk der Deutschen Aus­landshandelskammern (AHKs) jetzt in 92 Ländern mit 140 Bü­ros vertreten. „Allein gelingt in der heutigen Welt kaum noch etwas“, sagte Wansleben auf der Eröffnungsfeier. „Für unsere Un­ternehmen liegen in Asien riesi­ge Wachstumschancen.“

Mit Sri Lanka komme nun ein dynami­scher Markt hinzu. Mit der Eröff­nung des AHK-Büros in Colombo „starten wir eine vertiefte und gewinnbringende Zusammenar­beit für die Wirtschaft Deutsch­lands und Sri Lankas.“ Mit einer jährlichen Wachstumsrate von fünf Prozent und als maritimes Hub zwischen Asien, Afrika und Europa eröffnet Sri Lanka nach Einschätzung des DIHK gera­de auch kleinen und mittleren Unternehmen Potenziale in den Bereichen Logistik, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Zudem entwickelt sich das Land positiv als Sourcing-Markt für Nahrungsmittel und Textilien. netzer.sabrina@dihk.de

Empfehlung für praxisnahe Be­rufsausbildung enthält wichti­ge DIHK-Forderung
Brüssel. Mit der Empfehlung für europaweit hochwertige und pra­xisnahe Berufsausbildungen ha­ben die EU-Länder eine wichtige Forderung des DIHK umgesetzt. So konnte die IHK-Organisation darin über ihren Dachverband Eurochambres erfolgreich eine starke Arbeitsmarktorientierung einbringen. Mindestens 50 Pro­zent betrieblicher Praxisphasen sind in den nationalen Berufsbil­dungssystemen künftig vorgese­hen.

Zudem wird in der Empfeh­lung explizit auch die wichtige Rolle von zwischengeschalteten Stellen, wie Kammern bei der Steuerung und Organisation von Berufsbildungssystemen betont. Insgesamt sieht die Empfehlung 14 Schlüsselkriterien vor, wel­che die Mitgliedstaaten und die Wirtschaft bei der Ausgestaltung ihrer nationalen Berufsbildungs­systeme heranziehen sollen. fabian.barbara@dihk.de

Erfolgreiche DIHK-Initiative: EU plant Ursprungsrechner für Exporteure
Brüssel. Die EU-Kommission hat eine Machbarkeitsstudie für einen Ursprungsrechner ange­kündigt, der insbesondere klei­ne und mittlere Unternehmen bei der Nutzung von Freihan­delsabkommen helfen soll. Der DIHK und Eurochambres setzen sich seit langer Zeit hierfür ein. Ziel ist ein Online-Tool, das EU-Exporteuren bei der gerade für kleine und mittlere Unterneh­men schwierigen Aufgabe helfen soll, den Ursprung ihrer Waren zu ermitteln. Das ist wichtig, weil durch komplexe Ursprungsre­geln viele Unternehmen davon Abstand nehmen, Handelsprä­ferenzen zu nutzen, die ihnen eigentlich zustehen.

Ursprungs­regeln sind ein wesentliches Element eines jeden Handelsab­kommens. Sie legen fest, unter welchen Voraussetzungen eine Ware als Ursprungsware des Partnerlandes gilt und beim Im­port in den Genuss von Zollvor­teilen kommen kann. kober.klemens@dihk.de

Checkliste unterstützt Unter­nehmen
Berlin. Von Bürgerrechten bis Zoll: Im Geschäftsverkehr mit Großbritannien werden sich nach dem 30. März 2019 – beziehungs­weise nach Ablauf der zu erwarten­den Übergangsphase – zahlreiche Änderungen und bürokratische Zusatzlasten ergeben, auf die sich Betriebe frühzeitig einstel­len sollten. Die 17 wichtigsten As­pekte, die Unternehmen mit Blick auf den britischen EU-Austritt berücksichtigen sollten, listet die DIHK-Checkliste „Are you ready for Brexit?“ auf – vom „Warenver­kehr“, „Transport, Finanzdienst­leistungen und Versicherungen“, „Personal und Bildung/Berufsbil­dung“, „Verträge“, „Markenrechte und Zertifizierungen“, bis hin zu „Steuern“ sowie „Gesellschafts­recht“. Are you ready for Brexit? ist kostenlos zu beziehen unter
https://bit.ly/2Jvs6zd